Reguläre Yoga Kurse

Yoga am Abend & Yoga am Morgen im Haus Kloppenburg

Elemente:

  • Bewegung im Einklang mit dem Atem
  • Stille & Zentrierung
  • die Schwerkraft nutzen, Loslassen lernen
  • Ausdauerübungen für mentale Gelassenheit
  • Bewusstseinsübung für den Energiefluss im Körper
  • Arbeit mit dem Konzept der Chakren
  • Meditationen, still oder mit Stimme
  • Mantras, Mudras
  • Endentspannung
  • Spaß am Miteinander, Freude an der Bewegung
  • Und: auch Yoga ist manchmal wirklich komisch… und das Leben zu schön für Askese!

Yogastunden:

  • für Männer und Frauen
  • jeden Alters
  • mit oder ohne Vorerfahrung
  • 90-minütige Stunden, fortlaufende Kurse von je 6-8 Treffen
  • kleine Gruppen (6-11 TN) & persönliche Atmosphäre

Danke für Deine nachhaltig fantastisch-wohltuenden Yoga Stunden.“
Melanie

Wie sich ‚mein Yoga‘ entwickelt hat:

Seit ich 1993 in Indien mit meiner täglichen Yogapraxis begann hat sich viel gewandelt und entwickelt. Meine Grundausbildung habe  ich im Stil des Kundalini Yoga bei Yogi Bhajan abgeschlossen und bin seither vielen Aspekten dieser sehr ganzheitlich arbeitenden Yogaform sehr verbunden. Das ins Yoga integrierte Meditieren und Chanten von Mantras ist aus meinem Yoga nicht mehr wegzudenken. Auch die bewusste Beziehung zum Atem ist ein essentieller, wichtiger Aspekt der Praxis. Aber vieles hat sich auch verändert.

Durch die vielen Aus- und Fortbildungen der letzten Jahre und die letzten 20 Jahre des Unterrichtens hat sich ein eigener Stil entwickelt, der auf dem Verständnis beruht, dass die dem Körper innewohnende Intelligenz unser weisester Lehrer/Lehrerin ist. wir haben nicht unserem Körper zu sagen, was er zu tun hat ( das tun wir den ganzen Tag), unser Körper kann beginnen uns zu erzählen, was wir ihm zuliebe tun können, und wie!

Wenn wir Bewegungen und Asanas als Vorschläge verstehen, die wir als Frage an unseren Körper stellen können, um dann. still und präsent, in uns hinein zu lauschen und die Antwort des Körpers wahrzunehmen – dann praktizieren wir nach meinem Verständnis YOGA. Die so oft zitierte ‚Einheit von Körper, Geist & Seele‘ kann nicht in der Suche nach äußerer Bestätigung entstehen. Wir haben uns in diesem Streben ja schon wieder selbst übergangen. Sobald ich mit ‚richtig‘ und ‚falsch‘ beschäftigt bin, kann ich mich nicht mehr einlassen und loslassen. Wir müssen EINS werden mit dem was IST, um das Gefühl des Eins-Sein zu entdecken. Das was unser Körpergefühl und unsere Intuition uns in jedem einzelnen Moment mitteilen, müssen wir lernen zu hören und zu achten und – im Yoga – in Bewegung umzusetzen. Dann wird ‚irgendein‘ Yogastil mein Yoga, und ob wir es dann noch Yoga nennen…. ist doch äußerst nebensächlich. Das was Du dann tust ist ganz und gar Deins, stimmig mit dir, so wie es zu dir in deiner Einzigartigkeit passt, harmonisch, friedlich, zutiefst entspannend. Ich lade Dich im Yoga ein, dich auf diese Reise zu Dir selbst zu begeben und den inneren Kritiker in den Urlaub zu entlassen!

„Ganz , ganz lieben Dank für die tollen Yogastunden. Es hat richtig gut getan – körperlich wie seelisch!“ Mareike

Und noch ein bisschen Hintergrund, zu meinen Yoga-Wurzeln, dem Kundalini Yoga:

Kundalini Yoga arbeitet ganzheitlich – auf körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene – indem es Yoga Positionen, bewusste Atemführung, Klang (Mantra) und Meditation in abwechslungsreichen Übungsreihen kombiniert. Die Übungsreihen oder sogenannten ‚Kriyas‘ widmen sich unterschiedlichen Themen wie z.B. der Beweglichkeit und Kräftigung der Wirbelsäule, der Stärkung des Immunsystems, der Öffnung des Herzens, der Lösung tiefer Ängste und Spannungen oder verschiedenen Organsysteme. Es gibt unzählig viele verschiedene Kriyas, einige von ihnen mehrere tausend Jahre alt.

Das altindische Erfahrungswissen und die Techniken des Kundalini Yoga wurden über Jahrhunderte geheim gehalten und nur an auserwählte Schüler weitergegeben. So wurde sichergestellt, dass die Integrität bestimmter Übungsreihen und Meditationen erhalten und geschützt wurde. Yogi Bhajan erkannte den Bedarf des westlichen Menschen für eine schnell wirksame, in den Alltag integrierbare Yogaform und begann 1968, diese Form des Kundalini Yoga erstmals öffentlich zu unterrichten. Es war ihm Zeit seines Lebens ein großes Anliegen, neben den Yogatechniken auch die Achtung für die Integrität dieser altindischen Heiltradition zu übermitteln. 

Die Kundalini wird auch als ‚Energie des Bewusstseins‘ bezeichnet. Nicht erweckt, ruht sie an der Basis der Wirbelsäule. Wird sie, z. B. durch yogische Techniken, aktiviert, breitet sie sich langsam entlang der Wirbelsäule aus und kommt dem gesamten Energiesystem heilend, ausgleichend und vitalisierend zu Gute. Es ist ein Prozess der Bewusstwerdung, der den Weg ebnet zu einer erfüllenden, kreativen Lebensgestaltung.

Alle Formen des Yoga haben letztendlich das selbe Ziel: Die Erfahrung des wahren Selbst als Verschmelzen des individuellen, endlichen mit dem unendlichen, kreativen Bewusstsein, dem Ursprung aller Existenz. 

„Sage ich :’Genieße diesen Moment. Sei glücklich.‘ ?
Nein. Lasse das So-Sein dieses Moments zu. Das genügt.“
Eckhart Tolle